
Eine Woche lang standen die zahlreichen Türen und Tore in Terra Vecchia offen, um den Ort und den Rhythmus des „Ora et Labora“ kennen zu lernen.

Bekannte und neue Gesichter schauten vorbei, für wenige Tage oder eine Woche, manche brachten jemanden mit, der/die zum ersten Mal im Ritiro verweilte. Es wurde geschmirgelt, gehackt und gestrichen. Ebenso geschnippelt, gekocht, gejätet und gewaschen.
Kräftige Hände haben den Wanderweg hinunter zum Dorf saniert: Vom vielen Regen war eine Furche entstanden, die mit Steinen wieder gefüllt wurde.
Die verwitterten Türen der Kirche, bereits in den Ora et Labora-Wochen vorbearbeitet, wurden von vielen Händen abgeschliffen und gestrichen, bis sie in neuem Glanz erstrahlten.
Wir haben viel gelacht, gesungen und musiziert. Gebete und Feierabendgespräche über Wurzeln und Stürme verliehen den Tagen Tiefe.

Für den Gottesdienst zum Patrozinium der Kirche wurde eine der kleinen Glocken richtig aufgehängt. Das ergab ungewohnte Blicke vom Kirchturm aufs Ritiro. Zum Gottesdienst kamen Leute aus der ganzen Umgebung. Sie freuten sich über den Apero, den wir vom Ritiro anschliessend servierten.
© Fotos: Sylvia Stam und Josef Moser. Text: Sylvia Stam




























































































































































































